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35 Der Umgang mit Konflikten Teil VII - Unser kollektives Erbe

35 Der Umgang mit Konflikten Teil VII - Unser kollektives Erbe

8m 41s

Regelhaftigkeit, Ordnung, Sparksamkeit sind hohe Tugenden im deutschen Sozialcharakter. Sie sind in der Zeit des Nationalsozialismus auf zutiefst inhumane verbrecherische Ziele gelenkt worden. Der Tod war ein „Meister aus Deutschland“ (Paul Celan). Dieses kollektive Erbe liegt weiterhin über uns. Reaktionen darauf sind Leugnung/Schweigen, Rebellion/Nicht erwachsen werden, Aggression. Keine dieser Formen ist hilfreich, das kollektive Erbe zu transformieren. Was wir brauchen ist eine neue Verantwortlichkeit, in der die für eine Gesellschaft notwendigen Sekundärtugenden genutzt werden, um eine Kultur der Verbundenheit und Partnerschaftlichkeit trotz aller Konflikte zu etablieren.

34 WFS - Der Umgang mit Konflikten Teil VI - Scham, Verantwortung,  Rückgrat, Gewissen

34 WFS - Der Umgang mit Konflikten Teil VI - Scham, Verantwortung, Rückgrat, Gewissen

8m 1s

Im Konflikt zeigt sich, wie wir mit unseren Werten und unserer inneren Führung umgehen: Passen wir uns an, rebellieren wir, tun wir so, als ob alles gleichgültig sei und flüchten wir uns in Zynismus oder Ironie? Konflikte aktivieren vielfach einen Schammechanismus: Man schämt sich für sich, für andere… Solche Gefühle sind tabuisiert und werden abgespalten, durch Aggression, Totstellen oder Angriff kompensiert. Verantwortung für die eigenen Gefühle und Werte zu übernehmen gelingt leichter, wenn wir uns solcher Mechanismen bewusst sind. Wohlbefinden stellt sich ein – auch in schwierigen Situationen – wenn wir in Übereinstimmung mit dem eigenen Gewissen handeln.

33 Der Umgang mit Konflikten Teil V - Werte und Organisationskulturen

33 Der Umgang mit Konflikten Teil V - Werte und Organisationskulturen

7m 52s

Unterschiedliche Wertecluster lassen sich nicht nur bei Menschen und sozialen Gruppen erkennen, sondern auch in Organisationen. Die Arbeiten von Richard Barrett über das Stufenmodell von Organisationsentwicklungen knüpfen an die Erkenntnisse der Spiral Dynamics an. Auch dieser Zugang ist hilfreich, um zu verstehen, in welchem Spirit Organisationen unterwegs sind. Wo und wie eine Führungskraft sich in Organisationen engagiert, lässt sich auf dem Hintergrund dieses Modells leichter überprüfen. Synergieeffekte stellen sich dann ein, wenn die individuelle Werteorientierung einer Führungskraft und die einer Organisation miteinander in Resonanz stehen.

32 Der Umgang mit Konflikten Teil IV - Werte und Wertekonflikte

32 Der Umgang mit Konflikten Teil IV - Werte und Wertekonflikte

11m 37s

Konflikte entstehen nicht zuletzt auf dem Hintergrund unterschiedlicher Wertvorstellungen. Die Forschungen von Don Edward Beck und Christopher C. Cowan zu den Spiral Dynamics sind hilfreich, um unterschiedliche Wertvorstellungen zu erkennen, zu verstehen und sie in einem produktiven Zusammenhang zu sehen. Statt gegeneinander anzugehen, öffnet sich hier eine integrale Sicht, die den unterschiedlichen Wertvorstellungen Wert und Würdigung zuerkennt. Dies erleichtert die Lösung von Konflikten.

31 Der Umgang mit Konflikten Teil III

31 Der Umgang mit Konflikten Teil III

4m 20s

Konflikte haben darüber hinaus mit handfesten Interessengegensätzen zu tun. Kompromiss oder der kleinste gemeinsame Nenner sind keine nachhaltigen Konfliktlösungen. Nur wenn die unterschiedlichen Anliegen in der Lösung „aufgehoben“ im Sinne von enthalten sind, kann man von einer Konfliktlösung sprechen.

30 Der Umgang mit Konflikten Teil II

30 Der Umgang mit Konflikten Teil II

2m 44s

Im Konflikt begegnen wir Dimensionen des Fremden im Außen. In einer globalisierten Welt wird dies immer mehr zur Normalität. Als Konflikt erleben wir es, wenn es sich an eigenen Vorstellungen und Erwartungen stößt. Hier zu einer Haltung der Wertschätzung und Achtung für Vielfalt und Differenz zu kommen, ist zwingend, wenn wir Konflikte vermeiden oder lösen wollen.

29 Der Umgang mit Konflikten

29 Der Umgang mit Konflikten

4m 46s

Der Umgang mit Konflikten will gelernt sein. Konflikte bergen kreative Potenziale, die wir nutzen können. Allerdings nur, wenn wir uns ihnen in einer Haltung des Lernens und der Offenheit nähern. Bei Konflikten stoßen wir auf Fremdes in dreierlei Hinsicht: Fremdes im eigenen Unbewussten, Unbekanntes, das uns im Außen begegnet und Interessengegensätze, mit denen wir zu tun haben. Dieser Podcast widmet sich dem Umgang mit Dimensionen des Unbewussten.

28 Den richtigen Zeitpunkt zulassen - Chronos und Kairos

28 Den richtigen Zeitpunkt zulassen - Chronos und Kairos

0m 0s

In unserer 24Stunden/7Tage Gesellschaft haben wir das Gespür für den richtigen Zeitpunkt verloren. Das Diktat der Ziele und deren Umsetzung mittels des Diktats der Uhrzeit ist zum vorherrschenden Prinzip geworden. Damit richten wir Schaden an an unserer Gesundheit, in unseren Organisationen, in unseren Gesellschaften, in unserer Umwelt. Wir sind daher aufgefordert, ein ausgeprägtes Gespür für Kairos zu entwickeln, den Moment, in dem alles, was zum Gelingen erforderlich ist, zusammenkommt. Den Kairos abzuwarten und ihn zu ergreifen, ist daher eine wichtige Fähigkeit der Führung und Selbstführung.

27 Raus aus der Ohmachts-Allmachtsfalle

27 Raus aus der Ohmachts-Allmachtsfalle

7m 6s

Die Polarität zwischen Ohnmacht und Allmacht – vielfach entlang der Geschlechterlinie – ist für beide Seiten äußerst unproduktiv. Sie führt zu versteckten oder offenen Machtkämpfen und verhindert eine angemessene Selbstführung und Führung. Für die beiden Pole stellen sich unterschiedliche Herausforderungen. Doch wie auch immer ein Mensch unterwegs ist - in jedem Fall geht es um die Ermächtigung aus der eigenen Mitte.

26 Verbundenheit - Gemeinsam unterwegs

26 Verbundenheit - Gemeinsam unterwegs

7m 21s

Mit der Überbetonung des Individualismus in den letzten Jahrhunderten haben wir aus den Augen verloren, dass eine menschliche Existenz ohne Verbundenheit nicht möglich ist. Heute sind wir aufgerufen, uns der Verbundenheit alles Existierenden bewusst zu werden. In diesem Sinne haben Gerald Hüther/Christa Spannbauer für ihr neues Buch den Titel gewählt „Connectedness. Warum wir ein neues Weltbild brauchen“ (Huber 2012). Eine solche Kultur der Verbundenheit ist auf allen Ebenen erforderlich, wenn wir nicht nur uns selbst, sondern auch dem Leben dienen wollen.